Transferdruck - für wen und warum?
Der Transferdruck vereint die Vorzüge verschiedener Techniken in einem.
Wer z.B. im Internet nach den Begriffen "T-Shirt bedrucken" sucht, gelangt zu tausenden von Seiten, die alle Motive auf's Textil bringen.
Ein großer Teil benutzt dazu Techniken, bei denen die Farben des Motivs einzeln aus Folien ausgeschnitten (geplottet), (manuell) 'entgittert' (d.h. vom Träger gelöst) - und dann auf das Textil verbracht werden (also eigentlich nicht 'gedruckt' ). Dabei liegen Detailreichtum und Frustrationsschwelle des Ausführenden - Technik bedingt - meist niedrig.
Warum also macht man sowas?
weil das Mittel der Wahl -der Siebdruck- bei kleinen Auflagen viel zu unwirtschaftlich wäre, und Mancher die Möglichkeit des Transferdrucks nicht kennt!
Der Transferdruck erlaubt es nämlich die Motive (z.B. als Siebdrucktransfer) in Siebdruckqualität 'beiseite' zu legen und bei Bedarf auf verschiedene Textilen (mit ganz ähnlicher Technik) selbst zu verpressen.
Die Erstellung eines Transfers ist freilich nicht das Mittel für 'Selbermacher' , da notwendige Ausrüstung und eine Menge Erfahrung notwendig sind um brauchbare - wenn nicht optimale Ergebnisse im Transferdruck zu erzielen! Das Aufbringen des Transfers gelingt allerdings problemlos mit einer einfachen Transferpresse, wie sie auch für Flexfolien verwendet wird.
Der Zukauf solcher Motive für die Schublade ist aber für den Wiederverkäufer vielleicht oft eine alternativlose Empfehlung.
Aber auch für gewerbliche Verbraucher kann sich hier eine Alternative aufzeigen:
Kaum etwas eignet sich besser als ein Firmenlogo für den Transferdruck - neben der flexiblen 'Abrufbarkeit' des Motivs kommt hier ein weiterer gewaltiger Vorteil zu tragen:
Bei der üblichen Größe eines Brustlogos können mit dem vergleichbaren Aufwand, wie dem Druck auf z.B. ein Polohemd, schon im Druck auf ein A3 Format zirka ein Dutzend Motive als Transfer erstellt werden.
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